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MES - Das unbekannte Modewort (2006)

Zur Verbesserung ihrer Wettbewerbsposition setzen viele Unternehmen auf den Faktor Zeit, doch kürzere Durchlaufzeiten erhöhen die Anforderungen an die Planungs- und Steuerungs­systeme. In diesem Zusammenhang werden seit einigen Jahren so genannte Manufacturing Execution Systems (MES) in Forschung und Praxis diskutiert. Die hier vorgestellte Studie zielt darauf ab, Bekanntheitsgrad sowie Nutzenpotentiale von MES in Produktions­unternehmen zu untersuchen.

Insgesamt nahmen 161 Produktionsunternehmen an der Studie teil, größtenteils repräsentiert durch Bereichs- und Abteilungsleiter sowie Fachexperten. Mit einem Schwerpunkt bei den Stückgüterherstellern identifizieren die Ergebnisse Handlungsbedarfe für Industrieanwender und Softwareanbieter.

Hinsichtlich des Bekanntheitsgrades hat MES als produktionsnahes Aufgabengebiet mittlerweile die Phase der „Kinderschuhe" verlassen und beginnt, sich in den Unternehmen zu etablieren. Relevanter Aufklärungsbedarf besteht offenbar noch außerhalb der fertigungsnahen Unternehmensbereiche.

Die Produktion – und damit auch ein MES – muss in der Regel mehrere Auftragstypen mit jeweils unterschiedlichen Anforderungen hinsichtlich Lieferzeit und Liefertoleranz unter­stützen. Im Rahmen einer ERP-Einführung besteht die Herausforderung darin, die unternehmensspezifischen Prozesse angemessen in der Software abzubilden. Die unterschiedlichen logistischen Herausforderungen deuten darauf hin, dass eine MES-Einführung sehr viel stärker durch die funktionale Sicht geprägt ist.

MES adressiert den fertigungsbezogenen Bereich des „Real Time Enterprise", so dass eine Umsetzung ohne geeignete Software-Werkzeuge kaum möglich ist. Derzeit stellt sich der MES-Markt anwender- wie anbieterseitig noch sehr heterogen dar. MES-Anwender nutzten derzeit noch relativ viele Eigenprogrammierungen oder Microsofts Office-Produkte.

Die Anwender suchen noch nach der geeigneten IT-Lösungsstruktur. Angesichts des Wunschs nach weitest möglicher Integration der softwaregestützten Abarbeitung von Aufgaben im Unternehmen erscheint hier langfristig eine Markt­konsolidierung plausibel. Die Komplexität des MES-Aufgabenfeldes deutet allerdings darauf hin, dass es zumindest mittelfristig auf eine Koexistenz von MES- und ERP-Lösungen hinausläuft.

Bekanntheitsgrad und Nutzenerwartung von MES

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